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Biblische Botschaft

Losungen und Lehrtexte

Im Jahr 1731 hat Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf damit begonnen, für jeden Tag einen Vers aus dem Alten Testament auszuwählen. Losung bedeutet: der Bibeltext wird aus einer Sammlung ausgelost und er ist zugleich eine Losung im Sinn einer "Parole" für den betreffenden Tag.
  • 5
    August

    Gideon sprach zu dem Engel des HERRN: Ist der HERR mit uns, warum ist uns dann das alles widerfahren?
    Richter 6,13
    Jesus war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?
    Markus 4,38

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    Lukas Hohl
    Mittwoch, 05. August 2026 07:05
    Das Buch Richter erzählt: Aus Furcht vor einem Überfall drischt Gideon den Weizen nicht auf dem weithin sichtbaren Dreschplatz auf dem Berggipfel, sondern in der Kelter. Sein Gesprächspartner ist einmal der Engel Gottes, dann Er selbst. Ein Bote des Herrn überbringt das Wort, in dem Er gegenwärtig ist. Gideons Auftrag, Israel zu erretten, gibt der Erzählung ihr Leitwort (Vers 9 und 14). Seine Einwände zeigen seine Bescheidenheit. Gott beruft nicht nach menschlichen Massstäben. Die Zusage Seines Mitseins macht aus dem verängstigten und entmutigten Mann einen streitbaren Helden. Immer wieder greift Gott ein und verändert die Verhältnisse für das Volk Israel vom Schlechten zum Guten, von der Finsternis hin zum Licht.
  • 6
    August

    Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen.
    Psalm 65,9
    Der Kerkermeister freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war.
    Apostelgeschichte 16,34

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    Lukas Hohl
    Donnerstag, 06. August 2026 06:26
    Der 65. Psalm preist die wunderbaren Taten Gottes, der auf dem Zion wohnt. Im ersten Teil geht es um das Wunder der Gebetserhörung und Sündenvergebung. Die Verse sprechen aus, wozu man in den Tempel geht: um Gott zu preisen, um Gelübde einzulösen, um Ihm Bitten vorzutragen und um Vergebung zu erlangen. Nicht nur das Gottesvolk, das aufgrund des Bundes an die Gerechtigkeit seines Gottes appellieren darf, sondern alle Welt setzt die Hoffnung auf Israels Gott, der in den Zeichen Seiner Schöpfertaten Seine Macht erwiesen hat. Nach Psalm 65 ist es verheissungsvoll, Gott um etwas zu bitten, zum Beispiel um die Vergebung von Schuld. Seine Güte und Barmherzigkeit sind mit Wasser zu vergleichen, das Leben ermöglicht und Freude bereitet.
  • 7
    August

    Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen.
    Zefanja 3,14-15
    Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
    Epheser 2,17

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    Lukas Hohl
    Freitag, 07. August 2026 06:25
    Der Prophet Zefanja hat die Reform des judäischen Königs Josia unterstützt. Es geht ihm um die Abwehr der Verehrung fremder Götter und um eine Rückkehr zum hoffnungsvollen Vertrauen auf den Gott Israels. So kann eine drohende Bestrafung durch Gott abgewandt werden. Dieser wird Sein Volk zuverlässig begleiten, wenn es sich nicht fürchtet und aktiv handelt, statt in Passivität zu verharren. Der Name „Zefanja“ hat die Bedeutung „Gott hat sich verborgen“. Es soll zum einfachen Glauben der Vorfahren zurückgekehrt werden, statt zu hoch hinaus zu wollen und einen ungebührlichen Luxus, etwa in der Kleidung, anzustreben.
  • 8
    August

    Du bist der Gott, der mir hilft
    Psalm 25,5
    Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
    Matthäus 7,7

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    Lukas Hohl
    Samstag, 08. August 2026 06:50
    Der Dichter des 25. Psalms erbittet von Gott Weisung. Er möchte nicht seine eigenen, sondern Gottes Wege gehen. Dabei denkt er zunächst an Seine Gebote, aber auch an die Segnungen, die denen zuteil werden, die Gott leitet. Wer bereit ist, sich Ihm anzuvertrauen, darf hoffen, dass Er in Seiner Barmherzigkeit die unvermeidlichen Verfehlungen vergibt, insbesondere die Unachtsamkeiten des noch jungen Menschen. Gott ist gnädig; Er steht allen zur Seite, die in Not geraten sind. So nimmt Er auch den Reuigen die Last ihrer Schuld ab.
  • 9
    August

    Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues
    Jesaja 42,9
    Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt.
    Matthäus 13,37-38

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    Lukas Hohl
    Sonntag, 09. August 2026 06:49
    Gott, der sich Seinem Volk als Herr offenbart hat, denkt nicht daran, Seinen Anspruch auf es aufzugeben. Er vergleicht sich mit einer gebärenden Frau: die Befreiung aus der babylonischen Verbannung steht nun bevor. Er wird die Blinden, die den Weg nicht wissen, ans Ziel bringen. Für alle aber, die ihr Vertrauen auf Götzen setzen, gibt es dann keine Rettung mehr. Das fruchtbare, wasserreiche Land Seiner Feinde wird Gott zur Wüste machen. Durch den Aufenthalt in der Fremde haben die Judäer ihre Schuld abbezahlt, die im Ungehorsam Gott gegenüber bestand. Ähnlich wie in den Psalmen 96 und 98 wird deshalb die ganze Welt aufgerufen, Gott zu loben. Er kommt zur Befreiung Seines Volkes und wird dessen Schicksal wenden, obwohl die Israeliten in ihrer Verzweiflung noch gar nicht daran glauben können, dass ihnen die Möglichkeit zur Heimkehr gegeben wird. Durch Jesus Christus hat Gott auch zu unseren Gunsten gehandelt: Er bietet uns die Erlösung von unserer Schuld und Zugang zum ewigen Leben an.
  • 10
    August

    Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles.
    Psalm 103,19
    Wenn der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden.
    Matthäus 25,31-32

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    Lukas Hohl
    Montag, 10. August 2026 06:49
    Gott wird im Psalm 103 als derjenige gepriesen, der Schuld vergibt und sich fürsorgend und heilend den Menschen zuwendet. Er ist auch der mächtige Herrscher über Himmel und Erde, der Seine Pläne ausführt und dafür sorgt, dass auf der Welt alles den richtigen Gang nimmt. Er segnet die Menschen und steht ihnen bei; sie und alle Seine Geschöpfe haben die Aufgabe, Ihn für Seine Taten zu loben. Es ist gut, wenn wir uns lobend und dankend auf Gott ausrichten.
  • 11
    August

    Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll
    Psalm 143,8
    Simon Petrus antwortete Jesus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.
    Johannes 6,68-69

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    Lukas Hohl
    Dienstag, 11. August 2026 06:52
    Jesus hat nach Johannes 6, 47 gesagt, wer glaube, habe das ewige Leben. Diese Aussage greift hier Petrus auf, wenn er es zurückweist, sich von Jesus zu entfernen. In der Tat beschützt Jesus die Jünger, wie es sich auch erwiesen hat, als Er auf dem See Genezareth den Sturm, der bedrohlich erschien, gestillt hat. Auch wir dürfen auf unserer Verbindung zu Jesus Christus aufbauen und erhalten durch unseren Glauben an Ihn das nötige Vertrauen, um unseren Weg zuversichtlich gehen zu können.